Sehr geehrte Freunde des Schwarzwaldes,


Wir freuen uns über Ihr Interesse am Wolftal und speziell an unserem Hause.
In der Beherbergung von Feriengästen können wir auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Seit 1833 werden Erfahrung und Können im gastronomischen Bereich in unserem Hause weitervermittelt. Dies hat uns zu einer außerordentlich beliebten Urlaubsstätte gemacht.

Als Gast in den ,,3 Königen" haben Sie dreifaches Glück. Sie befinden sich in einer der schönsten Erholungslandschaften Europas und obendrein noch mitten drin. Im "Herzen" sozusagen. Und Sie befinden sich in einem Hause, in dem gutes Essen und Trinken seit jeher Tradition haben. Um genauer zu sein: Seit 1833. Damals nämlich wurde das Gasthaus "Zu den 3 Königen" von dem Oberwolfacher Bürger Zacharias Armbruster erbaut. Es war die Zeit, in der noch großherzoglich badische Postkutschen fuhren und die Wolftäler Bauernfürsten ihre gewaltigen Holzflöße die Wolf hinunterschickten, dem Rheine zu. Es war auch die Zeit prunkvoller Bauernhochzeiten, auf denen man beim Essen nicht minder anspruchsvoll war als heute, jedenfalls was die Quantität angeht.
Der Volksdichter Hansjakob schrieb seinerzeit, daß ein ländliches Hochzeitsessen bei einer solchen Bauernhochzeit "nur ein Magen von Gußstahl und ein Herz aus Granit" aushielte (weil nach jedem Gang der Tafel ein Tanz auszuhalten war).

Die Gemeinde Oberwolfach wurde nach einer Urkunde, die im Freiburger Diözesanarchiv aufbewahrt wird, im Jahre 1275 erstmals schriftlich erwähnt. Da dieses Gemeinwesen zu dieser Zeit bereits eine Kirche und einen eigenen Pfarrer besaß, kann als sicher angenommen werden, daß die Besiedlung des Tales schon viel früher erfolgt ist. Auch die in unmittelbarer Nähe des Ortsteils Kirche stehende Burg Wolfach, die nachweisbar schon vor dem Jahre 1100 erbaut wurde, bekräftigt diese Annahme.
Grundherren der ersten Jahrhunderte waren die Grafen von Fürstenberg. Daneben traten auch die Herren von Geroldseck als Lehensherren auf der Gemarkung auf. Die Bevölkerung des früheren Mittelalters lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Kleingewerbe. Im 17 Jahrhundert kam dann der Bergbau hinzu. Dieser erlangte im Laufe der Jahre eine immer größere Bedeutung. Es wurde nach allen möglichen Mineralien geschürft. Zahlreiche Stolleneingänge künden heute noch von diesem blühenden Gewerbe. Heute ist nur noch die Grube "Clara" in Betrieb. Hier wird hauptsächlich Schwer - und Flußspat abgebaut.
Im zunehmenden Industriezeitalter entwickelte sich auch in Oberwolfach Gewerbe, Handwerk und Kleinindustrie, doch ist die Land- und Forstwirtschaft eine tragende Säule für die Bewohner des Tales geblieben. In der neueren Zeit hat sich auch der Fremdenverkehr sehr stark entwickelt.

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus Oberwolfach wurde in den Jahren 1755 bis 1762 von dem fürstenbergischen Baumeister Franz Salzmann erbaut. Das Innere dieses in der Ortsmitte stehenden, anerkannten Baudenkmals wurde im Rokokostil mit reichhaltiger Stuckdecke errichtet. Der Hauptaltar und die Seitenaltäre besitzen barocke Säulenaufbauten mit Rocailleverzierung.
Mit großem finanziellem und zeitlichem Aufwand wurde in den Jahren 1982 bis 1984 die ganze Innenausstattung der Kirche von der Firma Werner Grabsch, Malermeister und Restaurator in Oberwolfach, konserviert, renoviert und restauriert, so daß die Pfarrkirche St. Bartholomäus wieder als ein Kleinod der Gemeinde Oberwolfach angesehen werden kann.